Affekte
Schon in meiner Pubertät fantasierte ich immer wieder von verschiedenen Situationen, die auch heute Schwerpunkte bei meinen Vorlieben beschreiben können.
Ich stehe in der nahezu leeren First Class eines Flugzeuges. Außer mir nur ein Reisender, vermutlich ein gutsituierter Geschäftsmann, nach seinem edlen Outfit zu urteilen. Ohne große Gegenwehr lässt er sich von mir überwältigen. Ich reiße ihm zuerst das Sakko vom Leib, dann zerfetze ich das schöne Hemd. Er kauert inmitten der Fetzen halbnackt vor mir. Ich reiße ihn an seinen Haaren zu mir hoch. Die Stewardessen schauen lächelnd zu und kommen langsam näher…
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Ich zwinge einen Mann, meine Zofe zu sein. Ich mache aus ihm ein Mädchen nach meinem Geschmack. Er wird Aussehen, Verhalten und Behandlung von mir erhalten und erfahren. Gäbe es nicht das konstante Machtgefälle, könnte "sie" meine Freundin sein, komplett der Männlichkeit beraubt. Doch "sie" wird immer weiter perfektioniert werden müssen, um mir zu gefallen, ein endloser, beschwerlicher Prozess einer komplexen und aufregenden Metamorphose…
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Ich sitze mit meinem Begleiter in schöner Abendgarderobe in der Oper. Nur einem sehr aufmerksamen Beobachter könnte auffallen, dass der Mann an meiner Seite ab und zu schwerer atmet, das Gesicht ein wenig verzerrt… Denn nur der Mann an meiner Seite und ich wissen, dass es an dem Reizstrom liegt, den ich per remote control ganz unauffällig durch empfindliche Stellen seines Körpers schicke, immer dann, wenn die musikalische Darbietung gerade wieder ein Crescendo erreicht…




